Artist Statement

Landscape as a mirror of mankind

The way we perceive the landscape reflects the self-perception of mankind. My work examines the perception and representation of landscape as well as the impact of landscape on us. I therefore feel that it is important to keep questioning our visual habits.

The main focus of my work is on the sublime in landscape painting. The sensory impressions that occur in the immediate surroundings in nature, e.g. in wide open spaces or when experiencing natural forces, cause an experience of transcendence. Our emotional reaction can be uplifting in response to the beauty found in nature and overwhelming or even frightening in the face of natural forces. In my paintings I try to make this existenial experience of the „unrepresentable“ imaginable.

In addition, the complexity and variety found in nature is a source of great inpiration. I am especially interested in the seeming opposites in nature: the immateriality of the sky and the materiality of the earth, the play of closeness and distance, of change and consistency, the contrast between light and dark. The tension between these opposites has to be endured to realize that they are only seeming and instead they point to the Absolute.

My most recent work series focuses on the conceptional aspect in the representation of space with emphasis on the horizon and the vertical in connection with the perception of color. This way it is possible for me to bring together different set pieces of nature and culture: the horizon as an unattainable constant in space on the one hand and the vertical on the other hand, which causes a „break“ that reflects mankind’s activities and its effects on nature.


Die Landschaft als Spiegel des Menschen

In der Wahrnehmung der Landschaft spiegelt sich die Selbstwahrnehmung des Menschen. In meinen Werken geht es um die Wahrnehmung und Darstellung der Landschaft als auch um ihre Wirkung auf uns. Es ist mir wichtig, immer wieder unsere Sehgewohnheiten zu hinterfragen.

Im Mittelpunkt meiner Beschäftigung mit dem Thema Landschaft steht die Erfahrung des Sublimen. Der unmittelbare Sinneseindruck in der Natur, z.B. in einer weiten, offenen Landschaft oder durch Naturgewalten, ruft ein Transzendenzerlebnis hervor. Die emotionale Reaktion kann erhebend sein angesichts der Schönheit der Natur und überwältigend oder sogar furchterregend angesichts der Kräfte der Natur. In meinen Bildern versuche ich, diese existentielle Erfahrung des „Undarstellbaren“ vorstellbar werden zu lassen.

Darüber hinaus inspiriert mich die Landschaft durch ihre Komplexität und Vielfalt. Mich interessieren dabei besonders die scheinbaren Gegensätze: das Immaterielle des Himmels und die Materialität des Bodens, das Spiel aus Nähe und Distanz, von Veränderung und Konstanz, die Kontraste zwischen Hell und Dunkel. Es geht darum, diese Gegensätze in ihrer Spannung auszuhalten. Im Prozess der Auseinandersetzung mit der uns umgebenden Natur bildet sich die Erkenntnis, dass die Gegensätze nur scheinbar sind und auf das Absolute verweisen.

Bei meiner aktuellen Werkreihe liegt der konzeptionelle Aspekt in der Darstellung des Raumes mit der Betonung des Horizontes und der Vertikalen, verbunden mit der Wahrnehmung von Farbe.
Ich finde darin die Möglichkeit, gegensätzliche Versatzstücke von Natur und Kultur zusammenzubringen: auf der einen Seite der Horizont als unerreichbare Konstante des Raumes und auf der anderen Seite die Vertikale, die eine Störung hervorruft und so den Menschen mit seinem Tun und seiner Wirkung auf die Natur spiegelt.